Der Wunschzettel 27. Februar 2011

Wenn besondere Ereignisse anstehen, werden diese oft mit einem Geschenk an den Gastgeber zelebriert. Sei es ein Geburtstag, eine Hochzeit, Weihnachten oder eine Taufe, all diese Anlässe werden mit Geschenken bedacht.
Oft bekommt man jedoch Geschenke, die so gar nicht dem eigenen Geschmack entsprechen. Dies sorgt für Unmut sowohl beim Beschenkten als auch beim Schenkenden. Trotz der großen Mühe, die man sich bei der Auswahl des Geschenks gemacht hat, war es nicht das Richtige. Damit keine bösen Überraschungen entstehen, schreiben viele Menschen einen Wunschzettel. Dieser enthält alle Wünsche, die man zum gegebenen Anlass hat. Eine solche Wunschliste erleichtert auch den Schenkenden die Auswahl, weil sie die beruhigende Gewissheit gibt, dass man etwas schenkt, das auch wirklich gewünscht wird.
Die Tradition des Schreibens eines Wunschzettels ist bereits sehr alt, zu Weihnachten wurden seit jeher Wunschzettel angefertigt. Bis vor wenigen Jahrzehnten wurde der Wunschzettel ganz klassisch von Hand geschrieben. Dies taten bereits kleine Kinder sobald sie schreiben konnten. Waren sie noch zu klein, diktierten sie und die Eltern schrieben ihre Wünsche auf einen Zettel. Die fertige Liste wurde oft noch hingebungsvoll verziert. Zu Weihnachten war es bei jüngeren Kindern üblich, diese Liste dann auch an den Weihnachtsmann zu verschicken.
Heute gibt es modernere Varianten seine Wünsche für die anderen bekannt zu geben. So kann man beispielsweise in Geschäften einen Geschenketisch anlegen. Dies ist eine Mitteilungsform, die besonders bei Hochzeiten gerne praktiziert wird. Dieser sogenannte Hochzeitstisch enthält alle Dinge, die das Brautpaar sich wünscht. Das Anlegen eines solchen Gabentisches in einem Kaufhaus hat den Vorteil, dass man alle Dinge “live” gesehen hat und sich so von der Qualität überzeugen konnte. Die zur Hochzeit eingeladenen Gäste erfahren dann, wo der Hochzeitstisch angelegt wurde und brauchen dort nur noch etwas aussuchen, das ihren Preisvorstellungen entspricht. Somit liegt man mit seinem Geschenk zu Hochzeit in jedem Fall richtig und sorgt für ein freudestrahlendes Brautpaar.
Eine andere Möglichkeit ist das Anlegen einer virtuellen Wunschliste. Diese Option bieten viele Onlineversandhandel an. Vorteil einer solchen Online-Wunschliste ist, dass man jederzeit Zugriff darauf hat und Veränderungen vornehmen kann. Auch die Auswahl ist im Vergleich zum Kaufhaus nahezu unbegrenzt. Bei dieser Variante haben Schenkende ebenfalls die Möglichkeit alle Wünsche einzusehen, welche die betreffende Person hat und so ihren Geschmacks- und Preisvorstellungen entsprechend ein Geschenk auszusuchen.
Ein weiterer, allgemeiner Vorteil einer Wunschliste ist, dass das lästige Umtauschen ausbleibt, da die Geschenke den Wünschen entsprechen. Dies steigert außerdem die Laune des Beschenkten!

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